BREITBANDAUSBAU

für die digitale Zukunft planen


Schnelles Internet mit bis zu 1000 Mbit/s – ist gerade im ländlichen Raum – oft noch Wunschdenken. Dabei ist es oft heiß ersehnt. Denn ohne Highspeed-Internet verliert eine Region für Unternehmen aber auch Privatpersonen an Attraktivität. Die Bundesregierung möchte dies ändern und unterstützt den flächendeckenden Ausbau mit Hochleistungsnetzen, indem sie zunächst sogenannte „weiße Flecken“ unterstützt, eine Ausweitung auf sogenannte „graue Flecken“ ist geplant. Nicht nur privaten Haushalten kommt das zugute, sondern auch der Wirtschaft in diesen Regionen.

Das große Ziel: superschnelles Internet mit mindestens 1 Gigabit/s in ganz Deutschland bis 2025. Wobei Schulen, Gewerbegebiete und Krankenhäuser im Fokus der Förderung stehen. Leider lässt sich Glasfaserausbau nicht von heute auf morgen planen und umsetzen. Denn Planung und der Bau bringen eine Vielzahl an ganz unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen mit sich.

 


Der Weg zum Glasfasernetz

Acht Aufgaben markieren einen erfolgreichen Ausbau


#1 MASTERPLANUNG

In dieser Phase werden die Netzkonzeption sowie das Faserkonzept abgestimmt.
Dies umfasst auch die Einteilung in Ausbau-Cluster in Abhängigkeit von natürlichen und
künstlichen Grenzen wie Flüssen, Autobahnen oder Bundesstraßen sowie deren Priorisierung für den zeitlichen Ausbau. Zudem werden die POP-Standorte (Point-of-Presence) in Abstimmung mit allen Beteiligten (Kommunen, Anwohnern, …) festgelegt. Sind diese Themen geklärt, werden Angebote für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit eingeholt.

#2 PRÜFUNG DER FÖRDERMITTEL

Hier wird auch die Anbindung von Schulen bzw. öffentlichen Gebäuden berücksichtigt sowie die Versorgung von weißen bzw. grauen Flecken.

#3 DETAIL UND FEINPLANUNG

Aufgabe in dieser Phase ist es, Angebote zur Planung der Netztrassierung sowie Hausanschlüsse einzuholen. Es gilt die Standorte für die Kabelverzweiger (KVz) festzulegen und bei Bedarf mit Dritten (Deutsche Bahn, Kommunen, Anwohnern, …) abzustimmen.

# 4 AUSSCHREIBUNG UND VERGABE

Ein Teil der Aufgabe ist es, hier die Vorbemerkungen abzustimmen, aber auch die Randbedingungen für verkehrsrechtliche Anordnungen zu klären. Die Vergabe kann über diverse Plattformen als eine sog. e-Vergabe abgewickelt werden.

#5 BAUAUSFÜHRUNG

Diese Phase umfasst das technische und wirtschaftliches Controlling in der Bauphase, eine detaillierte und sich anpassende Terminplanung sowie Organisation und Dokumentation der Baubesprechungen.

#6 SPLEISSARBEITEN, DOKU UND INBETRIEBNAHME

Eine sehr genaue Überwachung und auch Dokumentation der Ausführung ist ein absolutes Muss. So können im Nachgang die Spleißarbeiten nachvollzogen und Fehler schnell behoben werden.

#7 BERICHTSWESEN

Mit regelmäßigen Statusberichten, in denen der aktuelle Stand, der Baufortschritt und auch Risiken beschrieben werden, haben die Kommunen und deren Verantwortliche die Möglichkeit, gegenüber der Öffentlichkeit offen zu kommunizieren.

#8 KOMMUNIKATION

Nicht zu vergessen und eine wichtige Aufgabe ist die Kommunikation: zum einen innerhalb des Projektteams aber auch hin zur Öffentlichkeit und den zukünftigen Nutzern.


Wir unterstützen!

Mit Manpower & Kompetenz
Mit unseren Mitarbeitern holen Sie sich die Erfahrung aus vielen z.T. ähnlich gelagerten Projekten ins Team. Ihre Mitarbeiter stehen für die laufenden Aufgaben oder für andere Projekte zur Verfügung. Sie können für einzelne Aufgabenbereiche auf Experten zurückgreifen.

Mit belastbaren Daten & einer erfolgreichen Kommunikation 
Wir bereiten alle relevanten Daten für die Planung, Bau und Inbetriebnahme plausibel auf. Wir sorgen für einen geregelten Informationsfluss und die Verwaltung der Projektdokumente. Wir präsentieren Ihr Projekt professionell und überzeugend und moderieren sämtliche zur Entscheidung führenden Prozesse zwischen den beteiligten Entscheidungsträgern.

Mit optimaler Förderung & Termin- sowie Kostenkontrolle 
Wir berücksichtigen sämtliche Fördermöglichkeiten und -fristen. Wir haben Termine und Kosten jederzeit im Blick und berichten rechtzeitig. Sie haben jederzeit einen bestens informierten Ansprechpartner an Ihrer Seite.

Wir planen für Sie ein gut strukturiertes Projekt und managen für Sie den Ausbau – mit umfangreichem Know-how, Kapazitäten und einem qualifizierten Team, das partnerschaftlich mit Ihnen zusammen arbeitet. 


Unsere Leistungen

Projektorganisation
Projektmanagement
Kostencontrolling
Terminmanagement
Vergabemanagement 
Entscheidungs- und Projektdokumentation
Berichtswesen
Unterstützung Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit
Fördermittelbeantragung und -controlling
Änderungsmanagement 

Wichtig: Bei Bedarf Berücksichtigen wir im Prozess die Maßnahmen anderer Leistungsträger und übernehmen die Koordination


Unsere Projekte


Im Gespräch

„Digitales Leben ist keine Zukunftsvision, sondern schon da.“

Daniela Hecht
M.Eng. Bauingenieurwesen
Senior Projektmanagerin

Was raten Sie Gemeinden und Kommunen, die mit ihrem Glasfaserausbau
starten möchten?

Hier spielen für mich drei Punkte eine Rolle. Erstens sollte die Finanzierung frühzeitig geklärt werden, was auch die Verwendung von Fördermitteln mit einbezieht. Zweitens: Die Planung und Umsetzung des Ausbaus erfordert hohe Kapazitäten. Eventuell müssen Kommunen auf externe Unterstützung zurückgreifen, wenn das Projekt schnell und erfolgreich gestemmt werden soll. Drittens: Vorausschauend denken und die schnell wachsende Nachfrage im Datenverkehr berücksichtigen.

Aus Ihrer Erfahrung. Wo liegen die größten Hürden für Gemeinden und Kommunen?
Hier würde ich gerne zwischen größeren Kommunen und Städten und den kleineren Kommunen unterscheiden. Vor allem in den Städten ist die Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Interessensgemeinschaften oft schwierig. Naturschutzbehörde, Stadtplanung, Grünflächenamt, Anwohner, Verkehrsbehörde – Sie alle müssen informiert, überzeugt und mit ins Boot geholt werden. Dazu bedarf es mancher Kraftanstrengung. Bei kleineren Kommunen stellt sich oft zuallererst die Finanzierungfrage. Und die verschiedenen politischen Interessenslagen im Gemeinde- oder Stadtrat können den Ausbau verzögern.

Wie beginnt man denn am besten ein solches Projekt?
Zu Beginn scheint das alles ja sehr unübersichtlich. Aus meiner Erfahrung aus dem FTTH-Ausbau Ulm/Neu-Ulm kann ich folgendes sagen: Schritt für Schritt – vom
Groben ins Feine. Zu Beginn erst einmal die Zielrichtung festlegen und definieren: soll wer versorgt werden, in welchem Standard (FTTC, FTTB, FTTH) und mit welcher Leistung? Kommunen und
Gemeinden sollten sich hier auch die Frage stellen, ob sich nicht mehrere Gemeinden beim Ausbau zusammenschließen. Es sollte auch darüber nachgedacht werden, sich externe Unterstützung zu holen, um hier von bestehendem Knowhow und Kapazitäten zu profitieren.


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Kontakt


Wir wissen, wie herausfordernd ein FTTH-Ausbau für Städte und Kommunen ist. Mit umfangreichem Detail-Wissen können wir hier aktiv unterstützen und räumen Hürden aus dem Weg.

Christoph Wielandt
Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)
Bereichsleiter Infrastruktur

c.wielandt@nps-pm.de
fon 0174 / 330 16 96